Gronau – Besitz des Klosters Ilbenstadt

 

Wie in früheren Zeiten üblich wurden Orte, Grund und Boden, die darauf lebenden Menschen, zwischen den jeweils Herrschenden hin und her vererbt, verteilt, verschenkt, verscherbelt. Unser Gronau war zu großen Teilen Jahrhunderte lang im Besitz des Klosters Ilbenstadt. Hierzu sind etliche Urkunden und Dokumente erhalten, die die Beziehungen nachvollziehen lassen.

Ansicht von Ilbenstadt, 1646“,

(in: Historische Ortsansichten Merian) Quelle: lagis-hessen

1289

Zu den 1289 aus erworbenem Gut dem Kloster Nieder-Ilbenstadt von Ober-Ilbenstadt überwiesenen Güterstücken zählte auch eine für 4 Mark gekaufte Hofstatt (area) zu Gronau.

 

  1. Dezember 1345

Ulrich der Alte, Herr zu Hanau stiftet im Kloster Ilbenstadt ein Seelgerät ein von 1 Mark leichter Pfennige, auf den Wiesen zu Scharremulen (Gemarkung Gronau) fallend für seine verstorbene Frau Agnes und seine verstorbene Schwiegertochter Alheide

 

 

1460

Zwischen 1460 und 1465 wurde für diese eine jährliche Zahlung von1 Meste Öl vermerkt. Geldeinkünfte wurden 1482 verrechnet, Einnahmen aus Gronau

 

  1. April 1483

Das Kloster Ilbenstadt verpachtet an mehrere Einwohner zu Gronau genau beschriebene Äcker zu Gronau um 10 Achtel Korns,  Pergament, Kerbzettel

 

 

  1. Januar 1430

Heilmarinshen, Huckelhen und Walter Glock, gesweger und Frankfurter Bürger verkaufen dem Peter Fromel zu Gronau ein Wiesenstück in der Gemarkung Gronau

 

1430

Die Aufbewahrung einer Urkunde zum Verkauf eines Wiesenplackens am „breidenloche in der probestie“ 1430 durch Frankfurter Bürger an Peter Emmel zu Gronau im Archiv des Klosters

 

 

1455

Einen Garten außerhalb Gronaus erhielt Gilbrachts Henner 1455 in Landsiedelleihe. 

 

 

1458

1458 verkaufen Probst und Konvent des Klosters Ilbenstadt die „Hälfte der Früchte und Gefälle“ vom Hof zu Klein-Gronau auf Lebenszeit an das Ehepaar Bromme zu Frankfurt.

 

1460

1460 verpachtet das Kloster eine Hofreite zu Gronau an Hennchen Ernst  für jährlich 4 Schillinge

 

1462 Konrad (her Conrad), Pfarrer (perher) zu Gronau. Am 2. Februar 1462 war

er Zeuge einer Verdingung des Propstes Heinrich von Michelbach.

 

 

1466

1466 sind  Hof und Güter  Gronau an den Hofmann Hert Krebs und eine Frau Else verpachtet.

 

1472

Der Hofmann Heinz Krebs zu Gronau und der dortige Zentgraf Peter Schwind werden 1472 genannt.

 

 

1480

Die Güter zu Klein-Gronau umfassten 1480 mindestens 124 Morgen.

 

1481 hatte der Konverse Bruder Johannes Klein-Gronau geführt.

1483 verpachtete das Stift 44 Morgen Äcker zu Gronau an dortige Einwohner gegen 10 Achtel Korn.

 

 

1480

1480 Die Güter umfassten nach einem Dokument des Klosters Ilbenstadt mindestens 124 Morgen

 

 

  1. Februar 1480

Das Kloster Ilbenstadt verkauft dem Frankfurter Bürger Jacob Nuhuß, dem Stifter und Lehnsherrn der Allerheiligenkapelle in der Neustadt zu Frankfurt, 15 fl. ( für die zwei fruwemesser hern zu verwenden) jährlichen Zinses für 300 fl. deren Empfang sie bestätigen und für deren Rückzahlung sie die Klostergüter in Gronauer Gemarkung (genau beschrieben) zum Unterpfand setzen. Pergament mit Siegel

 

1483

1483 verpachtete das Stift Ilbenstadt  44 Morgen Äcker zu Gronau an dortige Einwohner gegen 10 Achtel Korn.

 

1585

Grundzinsbücher sind für 1585, 1590, 1600, 1612, 1684 und 1780 nachzuweisen.

1587

Unterlagen über die Verpachtung liegen von 1587 bis 1616 vor

 

1596

Ein weiterer Vorgang umfasst die Verpachtung verbliebener Ackerstücke zwischen 1596 und 1783.

 

1599

1599 unterwarf Hanau den Hof Gronau (Grünau) trotz kurmainzischen Protests der Besteuerung.

Die Präsentation des Konrad Textor auf die Pfarrei Assenheim 1599 wurde von

den Grafen von Isenburg und Hanau zugunsten des Calvinisten Konrad Martin abgelehnt.

Eine Anfrage an den Erzbischof vom 13. März 1599, ob und wohin wir unsere Clenodien und Kirchen-Zirath flihen und verwahrlich verhaten, und wo wir off den unverhoften Notfall in eill umb Beistandt ansuchen sollen, wurde nur mit Ermahnungen zum Aufpassen und zur Sicherung beantwortet.

 

1600

Wie 1590 wegen der Vorenthaltung von 330 Achteln Weizen, so suchte der Propst auch 1600 gegen die von den Hofleuten zu Dottenfeld versuchte Umwandlung der Landsiedelleihe in Erbleihe die Hilfe des Grafen von Hanau.

 

1606

1606  Der Widerstand der Bauern in Dottenfeld gegen die Erneuerung ihrer Landsiedelleihen wurde mit Hilfe des Kurmainzischen Oberamtmanns Köth von Wanscheid zu Königstein durch Gefangensetzung gebrochen. gegen die die Burg Friedberg wegen ihres Anspruchs auf Oberherrschaft protestierte.

 

  1. Mai 1627

Kaiser Ferdinand II, nimmt das Kloster Ilbenstadt mit all seinen Rechten und Immunitäten, besonders zu Gronau, Erbstadt, Dottenfeld, Bayersrode, Rodheim, Hitzbach, Stammheim usw. in seinen Schutz und stellt e in die besondere Hut des Erzbischofs von Mainz  (Pergament mit Siegel)

 

1636

Vor den verbündeten Hessen und Schweden flüchtete der Propst des Kloster Ilbenstadt

 mit dem Konvent nach Friedberg.

 

1637

1637 setzte Propst Georg Laurentii mit Zustimmung des Kurfürsten Anselm Kasimir die Einkünfte des Dottenfelder Hofes auf 10 Jahre als Zins für eine Anleihe von 500 Gulden bei dem Hanau-Münzenbergischen Keller Johann Schwarz des Amtes Bornheimer Berg und seiner Frau Anna ein,  die er zur Reparatur des Klosters, Anbau des Landes und von Feldgütern, eigene conservation, Gottesdienst und Auslösung von Gefangenen aufnahm.

 

1638

1638 verhandelte das Chorherrenstift u. a. mit den Grafen von Hanau, die die Ortsobrigkeit beanspruchten, über den Verkauf;

Kurfürst Anselm Kasimir von Mainz stimmte am 1. November 1638 der Übergabe an den langjährigen Pächter Johann Nikolaus Hermann und seine Frau Elisabeth geb. Krebs für 1600 Reichstaler zu.

Neuer Besitzer wurde dann Johann Radefeld, Geheimer Sekretär König Gustav Adolfs, nach dessen Tod 1689 über einen Rückkauf verhandelt wurde.

Da sich Hanau den Besitz des Hofes verschafft hatte, wurde 1698 dieses Vorhaben mit der Thematik des Hofes Baiersrode zusammengeführt und 1701 ein Vergleich abgeschlossen. 

 

1638

Wegen fehlender Einkünfte verkaufte er (der Probst von Ilbenstadt) 1638 den Hof Klein-Gronau für 1600 Imperialen an den Frankfurter Bürger Nikolaus Hermann.

Das könnte im Zusammenhang mit der Gefangennahme von Propst und Konvent geschehen sein, für deren Auslösung 1632 Gulden 4 Groschen samt Verzehr an die

Witwe Katharina Weil zu Friedberg bezahlt wurden.

Er ließ am 27. Januar 1639 in Anwesenheit von Notar Engelbert Weilandt zu Friedberg, Abt Johann Adam von Arnsburg, Dekan Heinrich Hoberg der Kollegiatkirche St. Maria bei Frankfurt, Prior Dominikus Leonhard der Prediger in Frankfurt und

des Kaspar Schwenkelias, Bursar des hl. Wenzel zu Arnsburg, außerdem der Konventualen Stephan Zulauf, Norbert Nußbaum und Jeremias Faber das Grab des seligen Gottfried öffnen und Reliquien entnehmen. Antwerpen,Tongerlo, Averbode und Ninove wurden damit beschenkt, und es wurden dort Wunder vermerkt, so von Abt Pilckmann in Steinfeld, aber auch die Heilung des Abtes Augustinus Wichmann von Tongerlo, der zum Dank 1645 eine Marmorstatue mit ausführlicher Widmungsinschrift errichten ließ.“

 

  1. Februar 1671

Das Kloster Ilbenstadt entleiht von dem Liebfrauenstift zu Frankfurt 1000 Reichstaler gegen einen Halbjahreszins von 20 Reichstaler zur Rückzahlung der 1000 Taler, die es anno 1662 von Dr. jur. Joh. Conrad Caussenius in Friedberg geliehen und zur Ablösung des „Atzes und Wagens“, die der Herrschaft Hanau vom Erbstädter Klosterhof zustehe, verwandt habe; e setzt als Unterpfand den Dottenfelder Hof mit 20 Hufen Acker, 60 Morgen Wiesen usw.

 

1689

Neuer Besitzer wurde dann Johann Radefeld, Geheimer Sekretär König Gustav Adolfs, nach dessen Tod 1689 über einen Rückkauf verhandelt wurde.

 

1698

Als Besitz der ersten Gründung bezeichnete Abt Andreas Brandt 1698 den Hof Klein-Gronau, der eine „uralte Kapelle“ aufweise. 

 

1702

Ilbenstadt beanspruchte für den Dottenfelder Hof dort Weiderecht; Klagen der Erben über Weideschäden wurden von Gerichtsleuten 1702 nicht bestätigt.

 

1718

1718 Um einen Schafpferch gab es 1718 Streitigkeiten mit dem Zentgrafen zu Gronau

Jagdstreitigkeiten zwischen Kloster Ilbenstadt und dem Keller zu Vilbel  im Bereich des Dottenfelder Hofes.

 

1719 

1719 ist ein Ackerbuch erhalten.

 

1723 – 1751

galten das Klosterhofwäldchen und die Weiden als schöne Reviere für Hasen und Feldhühner. Dem Keller war 1723 das Jagen verboten worden. Kurmainz hatte es nicht, Ilbenstadt wohl gegen Widerspruch ausgeübt; die Hanauischen wurden beschuldigt, in den Grenzorten alles wegzuschießen. Die kleine Jagd gehörte nach Kurmainzer Auffassung zur Bestallung de Oberamtmanns zu Königstein in dessen gesamten Amtsdistrikt.

 

1756 – 1790

Streitigkeiten zwischen dem Pater Ökonom und Einwohnern zu Gronau um Weidgang und Jagrechte

 

1875

Der Gronauer Pfarrer Faust  schreibt auf:

  1. Die gute alte Zeit bis 1828

Die Pfarrei Gronau, eine Präsentationsstelle des Fürsten zu Lich mit allen Sortimenten(?) wurde vom Stifte Beatae Mariae Virginis zu Lich aus den Einkünften des bedeutenden großen und kleinen Zehnten hiesiger Gemarkung unterhalten, die Gebaulichkeiten in erfreulichen Zustand, der Hof und das Gärtchen am Hause in guter Einfriedigung, das gilt auch von   ….. im Gärtchen der Pfarrei Gebäude, in  Mauern, Rainen und Gräben. Es sind, während ich im Amte bin, Gräben gezogen worden,

  1. neben dem Baum – Stück des Trumpel- Acker, jetzt nicht mehr nötig, solange die Gemeinde daneben den Graben richtig unterhält.
  2. neben dem Kaltz (?) Acker nach Vilbel zu, diese beiden fand ich vor und
  3. durch die Pfarrwiese, diesen Graben habe ich ziehen lassen auf Kosten der Zehntgesellschaft, er bleibt notwendig für immer.

Also diese Gräben, weiterhin für Weißen …., Öl- Anstrich, Ofen, Herd, jedoch ohne Töpfe usw. bestritt die Kasse des Stiftes.

Das waren, nach dieser Reihung, hier gute Zeiten für den Pfarrer.

 

Alljährlich, meist im August, kam von Lich der Herr Infant mit einem Schreiber oder Kirchenbeamten hierher, erhob die Zehntgelder, ordnete die Erforderlichkeit an, z.B. die nötigen Reparaturen an den Pfarrgebäuden  oder was zur Melioration (Melioration = Bodenkulturmaßnahmen zur Verbesserung des Bodens und Nährstoffhaushaltes mit dem Ziel der Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und der Ertragssteigerung sowie der Verhinderung von Bodenerosion, Bodenversauerung und Versalzung.)

des Geländes notwendig sein mochte. Schloss neue Verträge ab usw. und so fort.

 

Damals hatte es der Pfarrer mit einem gebildeten Mann zu thun, der auch ein Verständnis hatte für die Stellung, die Bedürfnisse der Pfarrer. Aber es sollte anders kommen unter ( der Zeit) der Verwaltung der Zehnt-Gesellschaft vom Jahre 1828 bis 1858

 

  1. Die Zeit unter der Verwaltung der Zehnt-Gesellschaft bis 1878

Durch Vertrag vom 24. März 1828 ging der Lich`sche, sogenannte große und  Kleine Zehnte an die hiesigen Einwohner über mit allen seinen Lasten, welche bis dahin das Stift der Pfarrei gegenüber zu tragen hatte. …… nämlich Unterhaltung – aber auch Neubau des Pfarrgebäudes, Grundstücke usw. sowie Lieferung von 40 Malter (5120 Liter) Korn zu Martini.

 

Es bildete sich nun die sogenannte  Zehnt-Gesellschaft, die aus der Mitte zwei Männer wählte, deren Aufgabe es war, die laufenden Geschäfte, Einnahmen und Ausgaben und dergleichen zu besorgen. An diese hatte sich nun auch der Pfarrer zu wenden in all seinen Pfarrei-Angelegenheiten, die er früher mit dem Herren Infanten auszumachen hatte, unter deren Aufsicht wurden auch die 40 Malter  marktreines Korn alljährlich geliefert.

 

Anfangs ging`s leidlich, theils weil man froh war, den Infanten los zu sein, theils weil mein Vorgänger alles dahin Einschlagende zu genau  kannte, teils wohl auch weil sie die Tragweite der übernommenen Pflichten nicht gleich zu übersehen vermochten.

Das darf man nicht übersehen, dass das damalige Geschäft lange nicht so unter dem …..der Habsucht, des Eigennutzes usw. stand, als das jetzige, nur dass in jener Zeit die Stellung der Gemeinde dem Pfarrer gegenüber, sowie die Stellung der größeren Masse des Volkes zur Kirche eine andere war als jetzt.

 

Im Jahr 1835 wurde mein Vorgänger versetzt, 1836 folgte ich, obgleich ich ziemlich genaue Kenntnis von den hiesigen Verhältnissen hatte, –  denn ich war gar oft auf längerer Zeit bei meinem Vorgänger, oftmals zu Besuch gewesen – so musste ich doch oftmals, wie es geht, die Lage des Pfarrers zu erleben, noch Rat und Belehrung ….. einholen

Die Männer bei meinem Amtsantritt an dem Amte der Verwaltung standen, hatten schon unter meinen Vorgängern die Geschäfte besorgt. Sie waren rücksichtsvoll und verständig, ich kam darum auch ganz gut mit ihnen zu recht, ihre Nachfolger nahmen schon eine viel opponierendere Stellung ein, und das verschärfte sich bei jedem ….  der bei dem alten bau fälligen Hause  Verpflichtungen die Reparaturen

immer größeren Summen und das wollte ihnen nicht in die Köpfe.

 

Meine Antwort vom 22.3.72 liegt an und damit war die Sache  erledigt. Übrigens findet sich in den Pfarr-Akten ein ähnliches wenn ich nicht irre von Pfarrer Müller aufgestelltes Verzeichnis. Ein amtlich

errichtetes Inventar war schon aus dem Grund nicht nötig, weil in der Lich`schen Zeit dhl. Infant von da alljährlich kam und alles nachsah und ergänzte, was abgängig geworden war.

 

 

Die Pfarrei besitzt ausweislich der Akten:

60 ½ Ruthen  =  9,36 are Garten in 3 Parzellen, fast ¼ davon liegt am Hause, ferner 15 K….

Äcker und 44 Ruthen = 3 ha 6,98 are Land und 3 K… Acker  2 Rth =71,91 are Wiesen

… Des Flurkarten Buch in dem Auszug und den Vermessungs –  Kartierungs Register in der Zusammenlegungssache von Gronau, welche abschließt mit 19 Parzellen und 4 ha 50 s 89 qm ganze Fläche, wovon aber vom Verfahren ausgeschlossen sind 6 are 91 qm, so dass eine Gesamtfläche von 4 ha 43 a u. 98 qm zum Verfahren kam. An Äckern 3 ha 72 are 20 qm. Auf dem Gemeindeeigenthum der Pfarrei  ruhen keinerlei Lasten, nur 2 Äcker 1 Viertel 10 2/10 Rth später angekaufte Ländereien sind  steuerpflichtig. Näheres darüber siehe Gefach XI No 3   

der Pfarr-Regasitur, die Pfarrländereien betr.

 

Die Größe der ganzen Gemarkung Gronau im Jahre  1893 beträgt nach der offiziellen Ausgabe des hiesigen Ortsvorstandes Bürgermeister J. Böckel wie folgt. 439. 0845 ha

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Quellen: DIE BISTÜMER DER KIRCHENPROVINZ MAINZ, DAS ERZBISTUM MAINZ 1

DIE PRÄMONSTRATENSERSTIFTE OBER- UND NIEDER-ILBENSTADT

IM AUFTRAGE DER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN ZU GÖTTINGEN

BEARBEITET VON JÜRGEN RAINER WOLF

Chronik ev. Kirchengemeinde Gronau

urkunden der Prämonstratenser Abtei Ilbenstadt

Hess. Staatsarchiv Darmstadt  Urkunden der Präm. Abtei Ilbenstadt (bearb. von Ludwig Klemm)