Wo die Tradition schreinert

Die Geschichte des Gronauer Handwerksbetriebes Wenzel beginnt im Jahr 1864

Holz ist ihr Ding – schon seit vier Generationen. Die Rede ist von der Gronauer Schreinerfamilie Wenzel. Mit Roman (16) steht die fünfte Generation bereit. Er besucht die zwölfte Klasse am Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasium.

So beginnt ein Artikel über die traditionsreiche Gronauer Handwerkerfamilie Wenzel in der Kirchstraße.

Diesen Artikel in der Frankfurter Neuen Presse können Sie HIER abrufen

Möbel – Wagenbau – alles aus Holz
Schreinerei Wenzel – Gronau Kirchstraße

Die Fotos befinden sich im Besitz der Familie Wenzel und wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Die Bilder wurden dankenswerterweise von Frau Christine Fauerbach reproduziert.

Altes Foto eines Manns vor einem Haufen Radnarben und Speichen
1947 Produktion von Naben und Speichen für Leiterwagen
Winterproduktion auf Vorrat
Altes Foto mit 6 Menschen in einer Werkstatt
Die Famile des Firmengründers Johann Casimir Wenzel, daher vermutlich der Uzname / Spitzname der Familie „Morschhannes“.
Man beachte die Rollenverteilung, die Männer haben Ihre Werkzeuge in der Hand, die Frau hat „ihr Werkzeug“ in der Hand.
Foto eines alten Wanderbuchs
Wanderbuch von Johann Casimir Wenzel
Foto mit drei Menschen
Schreinerei Wenzel heute – Drei Generationen

Hier auszugsweise ein Bericht der FNP Frankfurter Neue Presse vom 20.11.2015

Stehpult prämiert: Ein Meisterwerk als Gesellenstück
20.11.2015
VON CHRISTINE FAUERBACH
Dem Tischlergesellen Roman Wenzel ist gelungen, was vor ihm seit mehr als 30 Jahren niemand mehr schaffte: Für sein aufwendig gestaltetes Stehpult erhält er von der Prüfungskommission der Tischler-Innung des Wetteraukreises die Traumnote von 100 Punkten.

„Von der Stirne heiß, rinnen muss der Schweiß, soll das Werk den Meister loben“, lautet die wohl bekannteste Zeile in Friedrich Schillers Gedicht „Lied von der Glocke“. Dieser Aussage stimmt der Gronauer Schreinergeselle Roman Wenzel seit diesem Jahr voll zu. Ist ihm doch bei der Anfertigung seines Gesellenstückes mehr als einmal der Schweiß von der Stirn gelaufen. Doch der Einsatz hat sich gelohnt, „der Segen von oben“ blieb nicht aus.

Voller Stolz präsentiert Roman Wenzel sein Gesellenstück. Lächelnd streicht er über die Oberfläche, zieht eine Schublade auf und zeigt auf den Stern im Boden der Utensilienbox. Zwei größere Sterne zieren die Abdeckplatte und die Tür seines frei stehenden Stehpultes. „Ich wollte ein ausgefallenes Gesellenstück anfertigen. Und dabei alte Handwerkskunst mit modernem Design verbinden……
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